Nachrichten aus der Gemeinde

MONTAG DER 14. WOCHE IM JAHRESKREIS

 

TAGESGEBET

Gott, unser Vater.

Du hast uns für die Freude erschaffen.

Dennoch begleiten Enttäuschung und Leid unser Leben.

Hilf, dass wir dir glauben

und auch in Stunden der Not dir vertrauen.

Mach uns durch die Schmerzen reifer

und hellhörig für die Not der anderen.

Darum bitten wir durch Jesus Christus. (MB 315, 28)

 

ZUM EVANGELIUM Zwei Wunder sind in diesem Evangelium ineinander geschoben: Jesus heilt die kranke Frau, und er ruft das tote Mädchen ins Leben zurück. In der Mitte steht das Wort Jesu vom Glauben: „Dein Glaube hat dir geholfen“, sagt er zur Frau. Und zum Synagogenvorsteher Jairus nach Mk 5,36: „Sei ohne Furcht, glaube nur!“ Das soll nicht heißen, dass der Glaube selbst die Macht hätte, gesund zu machen oder Tote zu erwecken. Der Glaubende ist mächtig durch seine Schwachheit: er weiß, dass er selbst absolut nichts vermag, und klammert sich an den, der allein helfen kann. Der Glaube ist die Haltung des Armen, und das Alte Testament wird nicht müde, zu sagen, dass Gott die Not der Armen sieht und ihren Hilferuf hört. Gott verweigert sich dem nicht, der sich ihm nicht verweigert. - Mk 5,21-43; Lk 8,40-56; Apg 19,12; Joh 11,11-13.

 

EVANGELIUM

Mt 9, 18-26

Meine Tochter ist eben gestorben; komm doch, dann wird sie wieder lebendig

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

In jener Zeit

18als Jesus redete, kam ein Synagogenvorsteher, fiel vor ihm nieder und sagte: Meine Tochter ist eben gestorben; komm doch, leg ihr deine Hand auf, dann wird sie wieder lebendig.

19Jesus stand auf und folgte ihm mit seinen Jüngern.

20Da trat eine Frau, die schon zwölf Jahre an Blutungen litt, von hinten an ihn heran und berührte den Saum seines Gewandes;

21denn sie sagte sich: Wenn ich auch nur sein Gewand berühre, werde ich geheilt.

22Jesus wandte sich um, und als er sie sah, sagte er: Hab keine Angst, meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Und von dieser Stunde an war die Frau geheilt.

23Als Jesus in das Haus des Synagogenvorstehers kam und die Flötenspieler und die Menge der klagenden Leute sah,

24sagte er: Geht hinaus! Das Mädchen ist nicht gestorben, es schläft nur. Da lachten sie ihn aus.

25Als man die Leute hinausgedrängt hatte, trat er ein und fasste das Mädchen an der Hand; da stand es auf.

26Und die Kunde davon verbreitete sich in der ganzen Gegend.