Nachrichten aus der Gemeinde

MONTAG DER 7. OSTERWOCHE

  

TAGESGEBET

 

Herr, unser Gott,

sende uns die Kraft von oben, den Heiligen Geist,

damit wir deinen Willen gläubig bejahen

und in einem heiligen Leben erfüllen.

Darum bitten wir durch Jesus Christus.

 

ZUM EVANGELIUM  In vier kurzen Sätzen hat Jesus seinen göttlichen Ursprung, seine Sendung und die Erfüllung dieser Sendung ausgesagt (V. 28). Das schien so klar und durchsichtig, dass die Jünger spontan die Antwort des Glaubens fanden. Jesus weiß, wie unsicher dieser Glaube in Wirklichkeit noch ist. In den Versen 32-33 stellt er die Treue des Vaters gegen die Untreue der Jünger und beschließt diese zweite Abschiedsrede mit einer letzten Zusage: Trotz Schwachheit, Not und Verfolgung werden die Jünger der Welt überlegen sein. Wie der Vater bei Jesus ist und ihn nicht allein lässt, so wird Jesus bei seinen Jüngern sein. Immer wird es so aussehen, als wären die Jünger Jesu ein verlorener Haufen in dieser Welt mit ihrer tausendfach schillernden Arroganz, aber „habt Mut: Ich habe die Welt besiegt“. - Joh 17,6-8; Sach 13,7; Mt 26,31-35; Joh 8,29; 14,27; 1,10-11; 12,31; 14,30; 1 Joh 2,12-17.

 

 

EVANGELIUM

Joh 16, 29-33

 

Habt Mut: Ich habe die Welt besiegt

 

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

In jener Zeit

29sagten die Jünger zu Jesus: Jetzt redest du offen und sprichst nicht mehr in Gleichnissen.

30Jetzt wissen wir, dass du alles weißt und von niemand gefragt zu werden brauchst. Darum glauben wir, dass du von Gott gekommen bist.

31Jesus erwiderte ihnen: Glaubt ihr jetzt?

32Die Stunde kommt, und sie ist schon da, in der ihr versprengt werdet, jeder in sein Haus, und mich werdet ihr allein lassen. Aber ich bin nicht allein, denn der Vater ist bei mir.

33Dies habe ich zu euch gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt.